Die Therapie

Co-Therapien

Ein wesentlicher Baustein unseres Therapiekonzeptes ist: Den Körper als Funktionseinheit zu betrachten, die es gilt insgesamt (wieder) ins Gleichgewicht zu bringen. Darum behandeln wir nicht nur einzelne Beschwerden, sondern betrachten unsere Patienten in ihrer Gesamtheit. Das führt auch zur Anwendung etablierter und neuer ganzheitlicher Therapieformen.

 

Osteopathische Techniken

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen Strukturen wie Gelenke, Muskeln, Sehnen und Faszien her. Letzteres sind dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur im Körper umgeben. Funktionsstörungen können immer den gesamten Organismus betreffen. Denn es sind auch Strukturen miteinander verbunden, die funktionell auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Osteopathische Techniken setzen wir als Einzeltherapie oder sinnvolle Ergänzung in der Therapie sogenannter Blockaden im Bewegungsapparat ein. Positiver Nebeneffekt: Durch das Behandeln der Probleme an Gelenken, Muskeln und Sehnen verschwinden oft auch andere Krankheitsformen wie Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Atemprobleme oder gynäkologische Beschwerden.

PRP – Platelet Rich Plasma

Dabei handelt es sich um eine Thrombozyten-Therapie zur Verringerung der Entzündungen im Körper: Thrombozyten enthalten eine große Anzahl verschiedener Wachstumsfaktoren. Die Therapie kann auch zur Verbesserung der Knochenneubildung eingesetzt werden. Das Thrombozytenkonzentrat gewinnt man durch zentrifugieren des Eigenblutes.

Pharmakoakupunktur (Homöosiniatrie)

Basierend auf der alten östlichen Lehre der Akupunktur und den neuen Erkenntnissen der Schmerzforschung hat sich die Pharmakoakupunktur (Homöosiniatrie) entwickelt. Dabei wird statt einer Nadel eine Kanüle verwendet. Mit ihr werden homöopatische Präparate injiziert.

Akupunktur

Die Lehre der Akupunktur entstammt der chinesischen Medizin (TCM) mit ihren 3.000 Jahren Erfahrung. Bei ihr werden Nadeln an Akupunkturpunkten zu Heilzwecken eingesetzt.

Phlebologische Verbände (z. B. nach Fischer)

Eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers ist ausschlaggebend. So können Schmerzen im Bein beispielsweise auf eine Venenerkrankung hinweisen. Gründe dafür können sein: Koordinationsstörungen in der Muskulatur oder eine fehlerhafte Körperstatik.
Bei einem Venenstau oder einer Venenerweiterung behandeln wir mit unelastischen Verbänden – z. B. nach Fischer. Diese individuell

und exakt nach dem Befund anzulegenden Verbände regen bei entsprechender Bewegung (rasches Gehen) die körpereigene Pumpfunktion an. So wird das Bein entsprechend drainiert, der Stau der tiefen Beinvene behoben und die drohende Thrombose oder Embolie verhindert.

Orthokin – Körpereigene Protein-Therapie

Das Orthokin®-Therapiesystem ist eine Möglichkeit, Arthrose und Rückenschmerzen biologisch, ohne Fremdstoffe und vollständig körpereigen zu behandeln. Hierbei werden körpereigene Proteine aus dem Blut des Patienten gewonnen und als individuelles Medikament verabreicht. Das Therapiesystem wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.

SCENAR – Bio-Feedback gesteuertes System

SCENAR ist ein durch Bio-Feedback gesteuertes System, das durch elektrische Impulse die Selbstheilungskräfte aktiviert. Art und Dauer der Therapie werden vom Patienten selbst bestimmt. Zu jedem Zeitpunkt und an jeder Stelle werden die Therapieimpulse dem Körper angepasst. Es wird Einfluss auf das vegetative Nervensystem und damit auf die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge genommen. Die Abwehrkräfte werden gestärkt und dem Körper wird ein Weg zur Selbstheilung aufgezeigt. Wir setzen die SCENAR Therapie bei Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Verspannungen sowie bei Sportverletzungen als Therapieergänzung erfolgreich ein.

Techniken aus der Orthobionomie

Die Orthobionomie ist eine sanfte Therapiemethode, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Das grundlegende Prinzip dabei ist, Stress zu reduzieren und die Selbstregulierungskräfte des Körpers zu aktivieren. Zum Beispiel wird ein verhärteter Muskel nicht aufgedehnt, sondern zusammengeschoben. Der Muskel kann sich entspannen, weil der Therapeut dem Muskel zeitweilig das Erfüllen des Bewegungsmusters abnimmt.

Naturheilkundliche Ärzte

Den Körper in seiner Gesamtheit wahrnehmen: Dazu gehört, dass auch andere Erkrankungen, die mit einer Funktionsstörung im „orthopädischen Sinne“ einhergehen, behandelt werden. Wir arbeiten mit naturheilkundlichen Ärzten zusammen. Denn unser Ziel ist es, Sie insgesamt wieder in Form zu bringen.