Die Therapie

Orthovolt-Therapie (Röntgentiefentherapie)

Die Orthovolt-Therapie ist eine Röntgenreizbestrahlung, bei der der erkrankte Bereich mit niedrig dosierten Röntgenstrahlen behandelt wird.

 

Schmerztherapie und Entzündungsbehandlung

Die therapeutische Wirkung von Röntgenwellen ist in der Medizin bereits seit über 100 Jahren bekannt und erprobt. Und heutzutage ist sie dank der ausgereiften Technik und der richtigen Dosierung auch weitgehend gefahrlos.
Als Teil sowohl der orthopädischen Schmerztherapie als auch der Sporttraumatologie wird sie allgemein bei degenerativ-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt, wie z. B. Arthrose, Schultersteife, Tennisellenbogen oder Fersensporn. Sie stellt damit als Therapieergänzung eine echte Alternative für Patienten dar, bei denen eine konservative medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlung nicht zu einer deutlichen Besserung führt und kann insgesamt sogar zu einer signifikant positiveren Prognose – und einem ebensolchen Ergebnis – führen.

Ein weiteres Einsatzgebiet sind die im Rahmen von Operationen oder Verletzungen

immer wieder auftretenden Weichteilgewebeverkalkungen (heterotope Ossifikationen). Diese treten vorwiegend im Bereich der Hüfte oder des Ellenbogens auf und äußern sich zumeist durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Man geht davon aus, dass das Wirkprinzip darauf basiert, dass energiereiche ionisierende Strahlen gezielt an die schmerzhafte Körperregion und in die entsprechende Körpertiefe abgegeben werden. Dadurch verändert sich der ph-Wert im entzündeten Gewebe so, dass die Aktivität der Schmerznerven abnimmt. Ein weiterer Effekt ist, dass durch die Bestrahlung die Durchblutung angeregt wird.
Es kommt zu einer Rückbildung der entzündlichen Veränderungen und damit in vielen Fällen auch zu einer langfristigen Schmerzlinderung.